Der Audi A6 Allroad vereint das Beste aus zwei Welten: die Eleganz und Fahrdynamik einer Limousine mit der Allradtauglichkeit eines SUV. Für aktive Familien bedeutet das konkret: 850 Liter Kofferraum für Skiausrüstung und Kinderwagen, Quattro-Allradantrieb für sichere Winterfahrten und 185 mm Bodenfreiheit, die auch Forstwege meistert. Dabei bleibt der Allroad wendiger als ein Q7 und sparsamer als die meisten SUVs. Bei 4x4autos.de schauen wir uns an, ob dieser Premium-Kombi wirklich hält, was er verspricht.
Motor & Antrieb: 335 PS Kraftpaket mit Quattro-DNA
V6 Motor mit Mild-Hybrid
Der Audi A6 Allroad 2026 setzt ausschließlich auf einen 3.0 TFSI V6-Benziner mit 335 PS und 369 Nm Drehmoment. Das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe überträgt die Kraft seidenweich auf alle vier Räder. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 5,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h abgeregelt. Ein Mild-Hybrid-System mit 48-Volt-Technik unterstützt beim Anfahren und ermöglicht Segeln mit abgeschaltetem Motor.
Quattro-Allradantrieb: Das Herzstück
Der permanente Allradantrieb verteilt die Kraft standardmäßig 40:60 zwischen Vorder- und Hinterachse. Bei rutschigen Verhältnissen kann bis zu 85 Prozent der Kraft an eine Achse geleitet werden. Das macht den Unterschied auf verschneiten Passstraßen oder nassen Feldwegen. Im Vergleich zum normalen A6 Avant ist der Quattro-Antrieb beim Allroad serienmäßig – ein klarer Vorteil für Familien, die ganzjährig unterwegs sind.
Ausstattung & Varianten: Premium Plus oder Prestige?
Premium Plus: Die clevere Wahl
Die Basis-Variante Premium Plus startet bei etwa 73.100 Euro und ist bereits üppig ausgestattet: Panorama-Schiebedach, Leder-Sitze, Bang & Olufsen Soundsystem mit 16 Lautsprechern, 360-Grad-Kamera und Matrix-LED-Scheinwerfer. Für Familien besonders praktisch: Die elektrische Heckklappe mit Sensor-Öffnung funktioniert auch mit vollen Händen.
Prestige: Wenn es noch mehr sein darf
Für rund 5.000 Euro Aufpreis bietet die Prestige-Variante zusätzlich Massage-Sitze vorne, Head-up-Display, Vier-Zonen-Klimaautomatik und die Audi Virtual Cockpit Plus. Wer häufig lange Strecken fährt, schätzt den Komfortgewinn. Die Premium Plus reicht für die meisten Familien aber völlig aus.
Interieur & Raumangebot: Platz ohne Ende
Kofferraum: SUV-Format im Kombi-Gewand
Mit 850 Litern Kofferraumvolumen bei aufrechten Rücksitzen spielt der A6 Allroad in der Liga des deutlich größeren Q7 (865 Liter). Werden die Sitze im Verhältnis 40:20/40 umgeklappt, wachsen es auf beeindruckende 2.205 Liter. Das bedeutet: Vier komplette Ski-Sets passen problemlos rein, ebenso wie ein doppelter Kinderwagen plus Wocheneinkauf. Die Ladekante liegt mit 68 cm angenehm niedrig. Die Dachreling trägt bis zu 100 kg – ideal für Dachboxen oder Fahrradträger.
Innenraum: Premiumqualität auf Oberklassen-Niveau
Der Innenraum überzeugt mit Valcona-Leder, echten Holz-Einlagen und makelloser Verarbeitung. Auf den Rücksitzen finden auch zwei Erwachsene auf 94 cm Beinfreiheit bequem Platz. Der Mittelplatz ist dank flachem Boden auch für längere Fahrten nutzbar. In den Türfächern verschwinden 1,5-Liter-Flaschen, praktisch für Familienausflüge.
Luftfederung & Fahrdynamik: Komfort trifft Geländetauglichkeit
Adaptive Air Suspension: Intelligentes Fahrwerk
Die serienmäßige Luftfederung ist das Geheimnis des Allroad. Sie passt sich automatisch an Beladung und Fahrsituation an. Vier Modi stehen zur Wahl: Comfort für entspanntes Cruisen, Dynamic für sportliche Fahrten, Allroad für leichtes Gelände und Lift für maximale Bodenfreiheit. Ab 120 km/h senkt sich das Fahrzeug automatisch um 2 cm für bessere Aerodynamik.
Fahrmodi im Alltag
Im Comfort-Modus gleitet der Allroad wie auf Wolken über Autobahn-Unebenheiten – ideal für lange Urlaubsfahrten mit Kindern. Der Allroad-Modus hebt das Fahrzeug um 3 cm an und passt die Traktionskontrolle für unbefestigte Wege an. Die Lenkung wird direkter, das Gas-Ansprechverhalten sanfter. Perfekt für Schotterpisten zum Wanderparkplatz oder verschneite Hotelzufahrten.
Offroad-Capability: Was geht wirklich?
Bodenfreiheit & technische Daten
Im Normalmodus liegt die Bodenfreiheit bei 185 mm – 34 mm mehr als beim A6 Avant. Im Offroad-Modus steigt sie auf 215 mm. Das reicht für Feldwege, Schotterpisten und mäßig tiefe Furchen. Der Böschungswinkel vorne beträgt 18 Grad, hinten 16 Grad. Die Wattiefe liegt bei 45 cm – genug für tiefe Pfützen und Bachquerungen.
Praxis-Test: Schnee, Schotter, Strand
Auf verschneiten Passstraßen zur Skihütte zeigt der Allroad seine Stärken. Der Quattro packt zuverlässig zu, die Luftfederung gleicht Spurrillen aus. Auf Forstwegen zum Wanderparkplatz meistert er Wurzeln und Steine ohne Bodenkontakt. Am Nordseestrand schafft er festgefahrene Sandabschnitte dank Allrad und Traktion-Control.
Limits ehrlich: Wo die Grenzen liegen
Der Allroad ist kein Geländewagen. Steile Bergauffahrten mit losem Untergrund überfordern ihn – dafür fehlt die Geländeuntersetzung. Tiefe Schlammlöcher sind tabu: Die niedrig sitzende Karosserie und langen Überhänge vorne und hinten setzen Grenzen. Für 95 Prozent aller Familien-Outdoor-Aktivitäten reicht es aber locker. Der Sweet-Spot: verschneite Bergstraßen, Schotterpisten, Strand-Parkplätze und Forstwege.
Technologie & Sicherheit: Digital auf höchstem Niveau
MMI & Virtual Cockpit
Das MMI touch response mit 10,1 Zoll Hauptbildschirm und 8,6 Zoll Klimabedienung dominiert das Cockpit. Die Bedienung erfolgt intuitiv per Touch, mit haptischem Feedback. Das Audi Virtual Cockpit zeigt Navigation, Musik und Fahrdaten auf 12,3 Zoll. Apple CarPlay und Android Auto funktionieren kabellos.
Assistenzsysteme für Familien
Besonders nützlich: Der Adaptive Cruise Assist hält Spur und Abstand bis Tempo 210 km/h, Audi Pre Sense warnt vor Fußgängern und Radfahrern, die 360-Grad-Kamera zeigt tote Winkel beim Rangieren. Der Remote Park Assist manövriert den Allroad per Smartphone-App in Parklücken – praktisch mit Kindern auf dem Arm.
Für welche Familien-Typen ist der Allroad ideal?
Outdoor-Aktive mit Anspruch
Familien, die regelmäßig in die Berge fahren oder am Wochenende wandern gehen, finden im Allroad den perfekten Begleiter. Genug Platz für Ausrüstung, genug Komfort für lange Fahrten, genug Traktion für den letzten Kilometer zum Trailhead.
Ski-Familien
Vier komplette Ski-Sets im Kofferraum, Quattro-Sicherheit auf Schnee, beheizte Sitze vorne und hinten: Der Allroad ist wie gemacht für Winterurlauber. Die Anhängelast von 2.500 kg erlaubt sogar den Transport eines kleinen Wohnwagens zur Ski-Ferienwohnung.
Camping-Enthusiasten
Mit umgeklappten Sitzen lässt sich eine Campingbox einbauen. Die 2,2 Tonnen Ladekapazität schlucken Zelt, Schlafsäcke und Kochausrüstung für die ganze Familie. Der Allrad meistert unbefestigte Campingplatz-Zufahrten.
Alltags-Pendler mit Wochenend-Abenteuer
Montag bis Freitag komfortabel zur Arbeit, Samstag mit Mountainbikes auf dem Dach zum Trail-Park: Der Allroad vereint beide Welten. Verbrauch und Komfort stimmen für den Alltag, Capability und Platz für das Wochenende.
Entwicklungsgeschichte: 26 Jahre Allroad-Tradition
Von C5 (2000) bis C8 (2026)
Der erste Allroad startete 2000 als Antwort auf den SUV-Boom. Damals noch ohne „A6“ im Namen, setzte er auf 2,7 Liter V6 Bi-Turbo mit 250 PS. Die zweite Generation C6 (2006-2011) brachte mehr Luxus und erstmals den 4,2 FSI V8. Mit der dritten Generation C7 (2012-2018) wurde die Technik moderner, der Verbrauch sank.
Wichtigste Änderungen zur aktuellen C8-Generation
Die aktuelle vierte Generation (2019-2026) markiert den größten Sprung: Mild-Hybrid-Technik, digitales Cockpit, Assistenzsysteme auf Oberklassen-Niveau. Die Bodenfreiheit blieb konstant, aber die Luftfederung wurde intelligenter. Wichtig: 2026 gibt es nur noch den V6 Benziner – die Diesel-Varianten wurden in Europa eingestellt.
Vergleich & Alternativen: Einordnung im Markt
A6 Avant vs Allroad: Die Unterschiede
Der normale A6 Avant ist 5.000 Euro günstiger, hat aber nur 155 mm Bodenfreiheit und Quattro kostet extra. Ihm fehlen die robuste Optik mit Kunststoff-Radläufen, die serienmäßige Luftfederung und der spezielle Offroad-Modus. Für reine Straßennutzer reicht der Avant, für Outdoor-Aktive lohnt der Allroad-Aufpreis.
Konkurrenz: Volvo V90 Cross Country & Mercedes E-Klasse All-Terrain
Der Volvo V90 Cross Country (ab 67.000 Euro) bietet ähnliche Capability, aber weniger Sportlichkeit. Die Mercedes E-Klasse All-Terrain (ab 72.000 Euro) spielt in derselben Liga, wirkt aber konservativer. Der Allroad punktet mit dem besten Quattro-System und der dynamischsten Fahrweise.
Preis & Kosten: Was kostet der Allroad im Alltag?
Neupreis 2026
Premium Plus: 73.100 Euro Prestige: 78.300 Euro Mit sinnvoller Ausstattung (Metallic, Assistenzpaket, 20 Zoll Räder) liegen Allroad-Modelle schnell bei 80.000-85.000 Euro. Gebrauchte Modelle von 2020-2023 starten ab 45.000 Euro.
Unterhaltskosten
Verbrauch: Real 8,5-9,5 Liter/100 km (WLTP: 7,8 Liter) Service: Alle 30.000 km oder 2 Jahre, Kosten ca. 600-800 Euro Versicherung: Typklasse 24 (Haftpflicht), 27 (Vollkasko) Wertverlust: Nach 3 Jahren ca. 45 Prozent Fazit: Mit 700-900 Euro Monatskosten (ohne Leasing) ist der Allroad kein Schnäppchen, aber fair für die gebotene Leistung.
FAQ: Die wichtigsten Fragen zum Audi A6 Allroad
Was kostet der Audi A6 Allroad 2026?
Der Audi A6 Allroad startet bei 73.100 Euro in der Basis-Variante Premium Plus. Die Prestige-Version kostet 78.300 Euro. Mit empfehlenswerter Sonderausstattung sollte man 80.000-85.000 Euro einplanen.
Wie viel PS hat der Audi A6 Allroad?
Der 3.0 TFSI V6-Motor leistet 335 PS und 369 Nm Drehmoment. Damit beschleunigt der Allroad in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h abgeregelt.
Was ist der Unterschied zwischen A6 Avant und Allroad?
Der Allroad hat 30 mm mehr Bodenfreiheit (185 mm statt 155 mm), serienmäßige Luftfederung, Quattro-Allrad und robuste Offroad-Optik mit Kunststoff-Radläufen. Der Avant ist günstiger, aber weniger geländetauglich.
Wie viel Kofferraum hat der A6 Allroad?
Der Kofferraum fasst 850 Liter bei aufrechten Rücksitzen und 2.205 Liter bei umgeklappten Sitzen. Damit bietet er SUV-Niveau im Kombi-Format – perfekt für Familien mit viel Gepäck.
Ist der Audi A6 Allroad geländegängig?
Der Allroad meistert Schotterpisten, verschneite Bergstraßen und Forstwege problemlos. Für echtes Gelände mit steilen Anstiegen und tiefem Schlamm ist er aber nicht gebaut. 95 Prozent aller Outdoor-Aktivitäten von Familien schafft er locker.
Wie hoch ist die Bodenfreiheit des A6 Allroad?
Im Normalmodus liegt die Bodenfreiheit bei 185 mm. Im Offroad-Modus hebt die Luftfederung das Fahrzeug auf 215 mm an. Das sind 30-60 mm mehr als beim normalen A6 Avant.
Für wen eignet sich der Audi A6 Allroad?
Ideal für aktive Familien, die regelmäßig in die Berge fahren, Outdoor-Sport betreiben oder ganzjährig sicher unterwegs sein wollen. Der Allroad ist perfekt für Ski-Familien, Camping-Enthusiasten und Alltags-Pendler mit Wochenend-Abenteuer.
Wie viel verbraucht der A6 Allroad im Alltag?
Real liegt der Verbrauch bei 8,5-9,5 Litern Super pro 100 km. Auf Langstrecken sind 8 Liter möglich, im Stadtverkehr können es auch 11 Liter werden. Der WLTP-Normverbrauch von 7,8 Litern ist praxisfern.
Fazit: Der intelligente Allrounder für anspruchsvolle Familien
Der Audi A6 Allroad 2026 ist mehr als ein gehobener Kombi – er ist die clevere Alternative zum SUV. Mit 850 Litern Kofferraum, Quattro-Allrad und 215 mm Bodenfreiheit meistert er Familien-Alltag und Wochenend-Abenteuer gleichermaßen. Die Luftfederung sorgt für Komfort auf der Autobahn und Traktion auf Schotterpisten. Einziger Wermutstropfen: Mit 73.100 Euro Einstiegspreis ist er kein Schnäppchen.
Für aktive Familien, die Wert auf Qualität, Sicherheit und Vielseitigkeit legen, gibt es kaum eine bessere Wahl. Der Allroad vereint das Beste aus beiden Welten – ohne die Nachteile sperriger SUVs. Bei 4x4autos.de empfehlen wir: Probefahrt machen, Premium Plus reicht für die meisten Familien, und unbedingt die Luftfederung im Allroad-Modus testen.
Technische Daten Audi A6 Allroad 2026
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Motor | 3.0 TFSI V6 Benzin |
| Leistung | 335 PS / 369 Nm |
| Antrieb | Quattro permanent Allrad |
| Getriebe | 7-Gang Doppelkupplung |
| 0-100 km/h | 5,4 Sekunden |
| Höchstgeschwindigkeit | 250 km/h (abgeregelt) |
| Verbrauch WLTP | 7,8 Liter/100 km |
| Verbrauch Real | 8,5-9,5 Liter/100 km |
| Kofferraum | 850-2.205 Liter |
| Bodenfreiheit | 185-215 mm |
| Anhängelast | 2.500 kg |
| Preis ab | 73.100 Euro |
Ausstattungs-Vergleich
| Feature | Premium Plus | Prestige |
|---|---|---|
| Preis ab | 73.100 € | 78.300 € |
| Luftfederung | ✓ | ✓ |
| Quattro Allrad | ✓ | ✓ |
| Leder-Sitze | ✓ | ✓ |
| Panoramadach | ✓ | ✓ |
| Bang & Olufsen | ✓ | ✓ (Premium) |
| 360° Kamera | ✓ | ✓ |
| Matrix LED | ✓ | ✓ |
| Massage-Sitze | ✗ | ✓ |
| Head-up Display | ✗ | ✓ |
| 4-Zonen Klima | ✗ | ✓ |
Konkurrenz-Vergleich
| Modell | Preis ab | PS | Kofferraum | Bodenfreiheit | Quattro/4WD |
|---|---|---|---|---|---|
| Audi A6 Allroad | 73.100 € | 335 | 850 L | 185 mm | Serienmäßig |
| Volvo V90 Cross Country | 67.000 € | 250 | 723 L | 210 mm | Serienmäßig |
| Mercedes E All-Terrain | 72.000 € | 258 | 640 L | 156 mm | Serienmäßig |
| Audi A6 Avant | 68.000 € | 335 | 850 L | 155 mm | Optional |
Quellen:
- Car and Driver – „2026 Audi A6 Allroad Review, Pricing, and Specs“ – https://www.caranddriver.com/audi/a6-allroad
- Edmunds – „2026 Audi A6 allroad Prices, Reviews, and Pictures“ – https://www.edmunds.com/audi/a6-allroad/
- Audi USA – „2026 Audi A6 allroad | Luxury Wagon“ – https://www.audiusa.com/en/models/a6/a6-allroad/2026/overview/
- Carwow Deutschland – „Audi A6 allroad quattro Test 2026“ – https://www.carwow.de/audi/a6-allroad-quattro
- Auto Motor und Sport – „Kosten und Realverbrauch: Audi A6 Avant Allroad 55 TDI“ – https://www.auto-motor-und-sport.de/test/kosten-realverbrauch-audi-a6-avant-allroad-55-tdi-quattro/
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